Kanada Fahne

Deutsche Fahne
Englische Internetpräsenz Ihrer Firma - nicht nur für das Tourismusgewerbe
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Military Museum in Brantford, Ontario, Canada, Tourism
b & b, Monika Morche, Kranichfeld, Thuringia
Augustinerkloster, Erfurt, Thuringia, Protestant Augustinian Priory

Warum in englischer Sprache?

Das ist eine Frage, die sich sicherlich viele stellen, die bereits eine Webseite in der neudeutschen Sprache "Denglisch" haben.
Wir sind eine kanadische Firma und unsere offiziellen Landessprachen sind Englisch und Französisch. Jede Sprache hat Fremdworte integriert. Auch bei uns hat man das getan und man findet sogar einige Begriffe, die aus dem deutschen stammen. Daran ist nichts falsch - das war immer so.
Was aber zur Zeit im deutschsprachigen Raum in Europa geschieht, hat mit Vernunft und Geschäftssinn nichts mehr zu tun. Dieses Kauderwelsch wird nur von einer Minderheit akzeptiert, die oft für die entsprechenden Angebote weder das Geld hat noch irgendein Interesse zeigt. Zu glauben, dass diese Texte von englischsprechenden Ausländern verstanden würden und eine Weltoffenheit demonstrieren ist Schwachsinn. Weltoffenheit ist eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Geschäft. Sie sollte aber professionell demonstriert werden.
Der einzige akzeptable Ansatz, der in dieser kindischen Art der neuen Werbung gesehen werden kann ist, dass man erkannt hat, dass sich Englisch zu einer Weltsprache entwickelt hat. Diese sollte man dann aber auch beherrschen und zusätzlich in der Lage sein auf die Erwartungen der potentiellen Kunden einzugehen. Leider hapert es dabei häufig.
Es ist eine unwiderlegbare Tatsache, dass man Kunden in ihrer Landessprache ansprechen sollte oder zumindest eine Sprache benutzt, die von den meisten verstanden wird. "Denglisch" ist keine derartige Sprache - sie wird sogar überwiegend abgelehnt und ist ein Überbleibsel aus der vorgetäuschten Glitzerwelt der neuen Technologien, als die darin tätigen Firmen allen Geldgebern und Kunden den schnellen Reichtum versprachen. Wir, eine kleine kanadische Firma, haben da schon zahlreiche dieser "Traumfabriken" überlebt indem wir unseren "altertümlichen" Prinzipien treu geblieben sind.
Wir sind im Tourismussektor in eine Vorleistung gegangen indem wir einen englischsprachigen Internet-Reiseführer für Teile Bayerns und Thüringens erstellt haben. Zahlreiche Anfragen - nicht nur aus englischsprechenden Ländern - bestätigen laufend die Richtigkeit unseres Konzeptes. Überrascht waren wir dabei allerdings über das große Interesse aus dem früheren Ostblock, einschließlich Rußland.
Natürlich ist es uns nicht möglich, diese Anfragen nach Unterkünften, Öffnungszeiten, Preisen, Busreisen usw. zu beantworten. Das sollten die zutreffenden Unternehmen selbst tun - wir helfen aber gerne dabei indem wir die entsprechende Internet-Präsenz schaffen. Unsere Stärke dabei ist, dass wir dazu sogenannte " Muttersprachler " einschalten und auf die Webseiten auf die Erwartungen des Großteiles der Besucher abstimmen.
Unsere Angebot beschränkt sich natürlich nicht nur auf den Tourismus und die englische Sprache. Wie sie sehen beherrschen wir auch deutsch. Falls sie ein "Denglisch-Fanatiker" sein, sind wir auch gegen Bezahlung von einem extra Schmerzensgeld bereit die ultimative Seite in diesem Kauderwelsch zu erstellen. Vielleicht gewinnt Ihre Firma damit sogar einen "Award"; denn wir sind sicher, dass wir alles bisher geschaffene auf diesen Sektor in den Schatten stellen können.

Einige Vorurteile:

Bereits im Jahre 1999 haben wir Bayern besucht, um Informationen für unseren Reiseführer zu sammeln und auch um Bilder zu machen.
Anlässlich dieses Besuches haben wir auch einige potentielle Kunden angesprochen.

Hier einige der meist benutzten Argumente und meine Kommentare:

• eine Angestellte des Kurmittelhauses eines sehr bekannten Moorbades in Oberbayern: "Das können wir selbst viel besser machen". Zwei Jaher später hatten die noch nicht einmal eine ansprechende deutsche Webseite. Kommentar: Man sollte zumindest wissen was man nicht weis. Schneller reden als denken zu können ist keine ausreichende Qualifikation für eine derartige Schlüsselposition.
• der Leiter eines Fremdenverkehrsamtes: "Wir lassen das professionell machen." Kommentar: Offensichtlich konnte kein "Professioneller" gefunden werden; denn sogar die deutsche Tourismusseite des Ortes konnte danach in Netscape nicht geöffnet werden. Eine englische Seite gibt es zum Glück gar nicht.
• die Inhaberin eines Hotels, die mich zu einem Gesprächstermin einlud: "Ich habe jetzt keine Zeit. Wir werden das selbst machen". Kommentar: Die Dame sollte sich erst besser um ihr Hotel kümmern und lernen, dass man für ein warmes Kola in einem Miniglas 1999 nicht DM 5,00 verlangen darf. Die meisten Besucher sind preisbewußt und bestrafen derartige Unternehmen. Ich zumindest gehe da nicht wieder hin!
• der Inhaber eines kleinen Hotels: "Wir wollen keine Amis. Die bleiben nicht lange". Kommentar: nicht nur Amis sprechen Englisch. Kann man mit so einer Einstellung überleben?

Wundert es Sie, dass ich mich nach dieser Bayernreise auf Kanada und Thüringen konzentriert habe? Ich bin selbst ein Bayer - allerdings aus Franken - und liebe mein Land. Eine derartige Arroganz hatte ich dort nicht erwartet.


Referenzen
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